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10.05.2009, 09:34 von gartenadmin
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Unkrautvernichtung

Wucherndes Unkraut kann sämtliche Kulturpflanzen vernichten. Unkraut ist abgehärteter und anpassungsfähiger als unsere speziell zum Anbau gezüchteten Nutzpflanzen. Die beste Voraussetzung für ein unkrautfreies Beet oder Rasen ist die richtige Bodenvorbereitung und Pflege. 

 

Das Wachstum der Unkräuter kann man meist durch regelmäßige Beseitigung gut eindämmen. Die Unkrautwurzeln sollten vollständig entfernt werden. Die sogenannten Wurzelunkräuter wie Schachtelhalm, Quecke und Geißfuß sind allerdings sehr hartnäckig und durchziehen den gesamten Boden mit ihrem Wurzelwerk. In diesem Fall muss die gesamte Erde aufgenomen und gründlich von den Wurzeln befreit werden.

 

Zur Unkrautbekämpfung stehen heute speziell für diese Gartenarbeit hilfreiche Werkzeuge und Unkrautmittel in flüssiger Form zur Verfügung.

 

In einem gut sortierten Fachhandel finden Sie  flüssige Unkrautvernichter, die biologisch abbaubar und für Tiere ungefährlich sind. Die Mittel werden entweder verdünnt oder pur aufgetragen. Mit Hilfe eines Unkraut-Tupfers sind diese sehr sparsam, gezielt und einfach aufzutragen. Der flüssige Unkraut-Vernichter wird  in einen Füllstab gegeben und von dort in einen am Ende des Stabes befindlichen Schwamm gedrückt. Mit diesem Schwamm können die betroffenen Stellen ganz leicht bearbeitet werden.

 

Folgende Gartenwerkzeuge haben sich in der Unkrautvernichtung besonders bewährt:


Unkrauthacke: Mit der Hacke können Sie das Unkraut  oberflächlich abschneiden und sogar ganze Wurzelballen heraushacken Fugenreiniger und Fugenbürste: Um die schmalen Fugen der Pflastersteine zu reinigen helfen diese speziellen Werkzeuge. Mit der spitzen Kante des Fugenreinigers wird das Unkraut  ausgegraben und mit der Bürste ausgebürstet.


Grubber: Ein ganz einfaches Werkzeug, das den Boden bis zu 10 cm tief und dabei wurzelschonend lockert und gleichzeitig zum Ausziehen der Unkräuter dient.

Rollkultivator: Die Erde wird durch schräg zueinander laufende Sternräder aufgenommen und zerdrückt. So wird in  einem Arbeitsgang die Erde gelockert, gelüftet und zerkleinert , gleichzeitig werden Unkräuter mit den Wurzeln aus dem Boden gezogen. Dieses Gerät ist auch ideal um ein Saatbeet vorzubereiten.

 

Rasenlüfter: Mit einem Vertikutierer oder Rasenlüfter wird der Rasen von Moos, Grasresten und Unkräuter befreit. Dabei werden Messer durch die Grasnarbe gezogen und die Erdoberfläche leicht angeritzt. Die Wurzeln werden somit leichter mit  Luft, Wasser und Nährstoffen versorgt.

 

Laubbesen: Der Laubbesen oder Fächerbesen hat leichte, elastische und verstellbare Federzinken aus Metall. Laub und Unkraut lässt sich mühelos zusammenfegen. Die Arbeitsbreite und der Härtegrad der Federzinken ist veränderbar und macht dieses Gerät zu einem unverzichtbaren Gartenwerkzeug.

 

Unkrautstecher: Wer den Rücken schonen und die Arbeit erleichtern möchte wird von einem  Unkrautstecher begeistert sein. Der Unkrautstecher wird über das Unkraut gestülpt und mit dem Fuß in den Boden gedrückt . Beim Herausziehen  aus der Erde kommt die Pflanze samt Wurzel mit heraus.

Unkraut-Hemmfolie: In der ansonst geschlossenen  Folie sind kleine Schlitze für  die Kulturpflanzen. Die schwarze Folie lässt kein Licht durch und sorgt somit für das Absterben der Unkräuter.

 

Bei der Unkraut-Vernichtung ist die Anwendung thermischer Geräte besonders effektiv und gleichzeitig kräfteschonend. Diese Geräte erhitzen die Blätter der Pflanzen bis sie absterben oder verbrennen. Sie können mit Hilfe dieser Geräte das ganze Jahr über und sogar in der Hauptwachstumsphase für mindestens acht Wochen lang Ihre Wege unkrautfrei halten.

 

 

 

 

 

11.05.2009, 15:40 von gartenadmin | 599 Aufrufe

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