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Gartenbeleuchtung
Gartenbewässerung Die ausreichende Versorgung mit Wasser gehört zu den Grundbedürfnissen einer Pflanze. Spätestens wenn die Blätter schlaff herabhängen, müssen Sie zu Schlauch oder Gießkanne greifen. Gießen Sie niemals in der Sonne – Wassertropfen auf den Blättern wirken wie Brenngläser -, sondern nur abends oder morgens. Versuchen Sie, einen fein verteilten Wasserstrahl (verstellbare Düse) möglichst direkt auf den Boden zu sprühen, bis die Erde wassergesättigt ist. Nehmen Sie für gezielte Bewässerung einzelner Pflanzen die Gießkanne. Regenwasser eignet sich besonders gut zum Gießen – es ist temperiert und kalkfrei.
Gartenpflanzen brauchen mehr Wasser, als vom Himmel regnet. Woche für Woche zwischen 15 und 40 Liter pro Quadratmeter Anbaufläche. Versorgen Sie Blumen und Gemüse mit der Gießkanne, mit dem Schlauch oder einem Bewässerungssystem. An simplen Schlauchverzweigungen dreht man den Wasserhahn eigenhändig auf und zu, für computergesteuerte Systeme legen Sie Durchflusszeiten und –mengen fest, dann öffnen sich die Düsen automatisch - auch im Urlaub. Ist das System zusätzlich mit einem Regensensor ausgestattet, stoppt dieser das Gießen, wenn der Garten feucht genug ist. Ein Schlauch aus Kunststoff mit Gewebeeinlage platzt nicht so leicht in der Sommerhitze und hält stand, wenn Knicke den Wasserdruck rucken lassen. Kaufen Sie einen verwindungsfreien Schlauch, auch wenn er etwas mehr kostet als eine Pipeline ohne diesen Vorzug. Je weiter die Wege, desto schwerer die Kannen und länger die Schläuche. Lassen Sie von einem Fachmann mehrere Zapfstellen im Garten verlegen. Kreis- oder Rechteckregner gießen gleichmäßig und gründlich, der Wasserschleier ist windanfällig – anders als der Impulsregner, dessen Hebel sich im Kreis bewegt. Die sparsame Gießalternative heißt Tröpfchen-Bewässerung: Schläuche und Rohre liegen über den Wurzeln an den Pflanzen, aus feinen Öffnungen sickert Wasser in die Erde, ohne dass etwas vedunstet. Wässern Sie Ihren Garten morgens, denn Luft und Boden sind in den Frühstunden noch kühl -wenig Wasser verdampft, das meiste gelangt an die Wurzeln. Gießen Sie großzügig, denn das Wasser soll auch die tieferen Bodenschichten nässen. Bleiben sie trocken, bilden die Pflanzen nur flache Wurzeln unter der feuchten Bodenoberfläche.
Gartendünger Damit Pflanzen zügig und gesund wachsen, brauchen sie ausreichend Nährstoffe. Die Menge und Zusammensetzung richtet sich nach den verschiedenen Kulturen und dem Versorgungsgrad des Bodens. Düngen Sie kurz vor oder während der Vegetationsperode. Splitten Sie die Düngermenge in mehrere, eher knapp bemessene Teilgaben. Zu den wichtigsten Nährstoffen gehören Stickstoff, Phosphor, Kalium, Calcium und Magnesium.
Organische Düngemittel müssen erst von den Bodenlebewesen verarbeitet werden, bevor sie für die Pflanzen verfügbar sind und sollten daher möglichst früh ausgebracht werden. Fein vermahlenes Hornmehl oder organische Flüssigdünger werden schneller umgesetzt. Rein mineralische Dünger, häufig als „Kunstdünger“ bezeichnet, wirken noch schneller. Sie lösen sich in feuchtem Boden rasch und stehen den Pflanzen sehr schnell zur Verfügung. Auch diese Düngermittel können aus natürlichen Vorkommen stammen, wie Kalisulfat aus der Zuckerrüben-Verarbeitung, oder Magnesiumkarbonat aus Dolomitstein. Zu den industriellen Abfallprodukten gehören Thomaskali oder Kalksalpeter. Eine Kombination aus organischen und mineralischen Düngeranteilen ermöglicht den Pflanzen einen schnellen Start und wirkt über mehrere Wochen. Viele Biogärtner lehnen die Mischung aber wegen der Gefahr der Überdüngung und möglichen Schäden für die Bodenlebewesen ebenso ab wie rein mineralische Nährstoffangaben.
Anorganische (mineralische) und organische Dünger enthalten dieselben chemischen Bestandteile, erstere wirken allerdings schneller und müssen unter Energieverbrauch chemisch hergestellt werden.
Gartenbuch Informationen und Anregungen aus Zeitschriften und Büchern, wie z. B. ein Pflanzen- und Gartenlexikon, sind bei der Planung eines Gartens sehr nützlich. Mit Hilfe der aufgeführten Werkzeuge und Gartenmaschinen wird die Arbeit im Garten zu einem befriedigenden und entspannenden Bestandteil Ihrer Freizeit.
Gartenfigur
Gartengeräte deren Konstruktionen den Bodenbedingungen und den speziellen Aufgabenbereichen angepasst sind.
Hier unterscheiden wir unter der
Zughacke, mit der Rillen in den Boden gebildet werden, Erde um Pflanzen angehäuft und auch gejätet werden kann.
Dreieckige Hacke mit flachen Kanten. Wird für das Jäten zwischen eng stehenden Pflanzen und für das Ziehen V-förmiger Saatrillen genutzt.
Handhacke erleichtert das Arbeiten bei engen Zwischenräumen oder sehr dicht stehenden Pflanzen.
Doppelhacke besitzt zwei meißelförmige Klingen um kleine Flächen harten Bodens zu lockern.
Spaten und Gabeln werden für grundlegende Arbeiten wie Aus- und Umgraben benötigt. Der Spaten, mit T-Griff zur besseren Handhabung, erleichtert durch seine Trittkante das Umgraben und Ausheben von Pflanzlöchern. Mit den Zinken einer Grabgabel lässt sich z. B. Wurzelgemüse ausgraben und Mist und Kompost verarbeiten. Mit Spaten, Schaufeln und Gabeln gelingt das Umgraben fast mühelos. Rücken, Arme und Hände werden geschont. Bei Ast- und Heckenscheren ist es wichtig wie effektiv die Kraft der Hand oder des Armes auf die Klinge übertragen wird. Die dicken und weiter entfernt liegenden Äste werden mit Hilfe einer Astschere mit Teleskopgriffen oder auf lange Stiele aufsteckbare Baumsägen vom Boden aus zurückgeschnitten. Größere oder holzige Hecken am Haus lassen sich mit einer leistungsstarken Heckenschere leicht schneiden. Ist kein Stromanschluss in der Nähe, leistet eine Benzinschere gute Dienste. Eine kleine Hand-Heckenschere sorgt für den Formschnitt an kleinen Büschen und Hecken. Beim Schneiden sollte man stets das für den Zweck geeignetste Werkzeug verwenden. Die Klingen sollten sauber und scharf sein, bei Bedarf immer wieder die Klingen schärfen oder ersetzen. Ein Gartenmesser ist hilfreich bei den meisten Schneidarbeiten im Garten und kann in der Hosentasche immer mitgeführt werden. Äste bis zu 1 cm Dicke können mit der Gartenschere geschnitten werden. Mit einer Feder werden die Griffe gespreizt und somit die Klingen geöffnet und geschlossen. Mit der Baum- oder Astschere können aufgrund der langen Griffe hohe und etwas dickere Äste leicht geschnitten werden. Während Äste bis 20 mm Durchmesser mit der Schere geschnitten werden können, sollte bei einem Durchmesser zwischen 20 und 50 mm eine Säge verwendet werden. Elektrokettensägen oder Benzinkettensägen arbeiten leise, sind sehr handlich und arbeiten zugleich erstaunlich kräftig. Um vom Boden aus hohe Bäume schneiden zu können ist die Anschaffung eines Elektro-Hoch-Entasters sehr empfehlenswert. Bei der Verwendung von Motorsägen ist das Tragen der Schutzkleidung unerlässlich. Die Motorsäge sollte geprüft, d.h. mit GS Prüfzeichen versehen sein. Für schwer zugängliche Stellen empfiehlt sich eine gute Handsäge. Mit Garten- oder Baumsägen lassen sich Äste an schwierigen Stellen leicht aussägen. Zum Entasten und Zerkleinern ist ein kleines Forstbeil universell einsetzbar. Zum Spalten von Holzscheiten allerdings leistet eine Axt mit breitem Eisen sog. „Ochsenköpfe“ bessere Dienste.
Das Obstpflücken wird durch sogenannte Obstpflücker, kleine Säckchen die auf lange Stiele gesteckt werden können, erleichtert. Vor dem Pflanzen lässt sich der Boden mit Hilfe der Harke lockern. Bei engen Zwischenräumen helfen Handgeräte wie z. B. die Pflanzkelle mit schmalem Blatt und die Pflanzschaufel mit einem etwas breiteren Blatt. Das breitere Blatt verwendet man um Löcher für kleine Pflanzen oder Zwiebeln zu graben und für Arbeiten in Kübeln und Hochbeeten. Mit der Schubkarre lassen sich große oder schwere Pflanzen, Erde, Kompost oder andere Materialien rücken- und kräfteschonend von einem zum anderen Ort transportieren. Es gibt sie als Kunststoff- und Metallausführung mit ballförmigen aufblasbaren Reifen oder Hartgummireifen.
Gartengeräte-Pflege Zur Wartung der Werkzeuge erhält man im Fachhandel Pflegeöle oder –spray, die vor Rost schützen und reinigen. Wie bei jeder handwerklichen Arbeit sollte man auch bei der Gartenpflege Hände und Füße durch Handschuhe und Gartenschuhe schützen.
arbeitet ohne Lärm und hinderliche Kabel. Heckenschnitt und Äste bis 2 cm Durchmesser können mit diesem Gerät zerkleinert werden. Als Mulchschicht streuen Sie das Häckselgut gleich wieder unter die Büsche. Das Gerät ist eine umweltfreundliche Alternative zu den leistungsschwachen Kleinhäckslern. Der Elektro-Gartenhäcksler arbeitet mit einer langsam laufenden Fräswalze, die sogar rückwärts laufen kann, um Verstopfungen zu lösen. Dieses Gerät ist besonders leise. Bei leichten Geräten können Äste bis 4 cm Durchmesser gehäckselt werden. Äste bis zu 8 cm Durchmesser zerkleinert der Profihäcksler. Sie sind meist schwerer und mit Kraftstrom- oder Benzinmotor erhältlich. In den hohen Einfüllstutzen kann mehr Material eingeführt werden. Das kann bei weichen Stengeln hilfreich sein, stärkere Zweige müssen aber weiterhin einzeln eingeführt werden.
Gartenhaus Holzhäuser wie Gartenhäuser, Carports, Pavillons, Gerätehäuser und vieles mehr können Sie als Komplettbausatz in Baumärkten oder Holzfachmärkten bestellen. Mit Bausätzen zu arbeiten ist von großem Vorteil. Die Einzelteile sind sehr gut vorbereitet. Glatt geschliffene Oberflächen, ein exakter Zuschnitt und perfekte Verbindungen sind beim Zusammenbau eine Notwendigkeit. Ein weiterer Vorteil ist, dass alle Teile auf ein Rastermaß abgestimmt sind und so mühelos kombiniert werden können. Jeder kann sich also auf diese Art und Weise an einem Wochenende sein ganz individuelles Gartenhaus bauen. Ist das Holzhaus fertig können Sie nach eigenen kreativen Vorstellungen Pfosten und Blumenkästen begrünen oder eine Holzterrasse einrichten.
Vor dem Baubeginn sollte eine eventuelle Einholung der Baugenehmigung erfragt werden. Diese wird in einigen Bundesländern und Gemeinden auch für den Bau von Gartenhäusern notwendig. Auskünfte erteilen die zuständigen Gemeinden und Baubehörden. Für alle Bauarten im Garten, vom Gartenhaus bis zum Carport, gibt es vorgefertigte Hölzer. Die Bretter, Planken und Bohlen sind sägerauh, glatt, gefast, profiliert oder halbrund sowie mit Nut und Feder erhältlich. Alle Bauteile des Hauses werden perfekt vorbereitet geliefert und müssen nur noch zusammengesteckt werden. Die Eckverbindungen sind aufgrund des Stecksystems absolut winddicht und fest verschlossen. Alle Konstruktionen müssen garantieren, dass Regenwasser schnell abfließt und Feuchtigkeit in kürzester Zeit ablüftet. Besonders sind die Bereiche gefährdet, in denen das Holz dauernd Erdkontakt hat und Ecken, Winkel und Schnittkanten, an denen Wasser eindringen und nicht schnell ablaufen kann. Besonders effektiv gegen diese Probleme sind große Dachüberstände, angeschrägte Brettkanten oder ein paar Zentimeter Luft zwischen Boden und Pfosten.
Auf einem Fundament aus Betonplatten steht das Holzhaus sehr stabil und solide. Vor der Anlieferung des Bausatzes sollte der Untergrund vorbereitet sein. Wichtig ist hierbei, dass die Fläche absolut eben ist. Sollten Unebenheiten vorhanden sein, können diese mit Sand aufgeschüttet und dadurch ausgeglichen werden. Auf dieser glatten ganz ebenen Fläche können dann die Bodenplatten verlegt werden. Danach können sie mit dem eigentlichen Aufbau des Holzhauses beginnen.
Als Werkzeug benötigen Sie nur einen handlichen Hammer und einen Akkubohrschrauber. Als Beschläge finden Sie in der Regel
Winkel mit Sicke als Verstärkung oder Flachverbinder zur Stabilisation 135°-Winkel für Dächer Gerberverbinder zum Verlängern eines Balkens Universalverbinder für Sparren, Streben und Stützen.
Bitumenbahnen machen das Dach wetterfest und wasserdicht. Diese werden z.B. bahnenweise von unten nach oben aufgelegt, an den Kanten umgeschlagen und mit Dachpappnägeln befestigt. Die Fenster setzt man komplett mit Flügeln ein. So sind sie in sich stabil.
Gartenpumpe Zur Bewässerung es Gartens ist Regen- und Oberflächenwasser bestens geeignet. Zwei Pumpensysteme werden unterschieden: Oberflächenpumpen stehen auf dem Trockenen und fördern das Wasser durch einen Saugschlauch. Fest installiert, mit einem elektronischen Druckschalter und einem Wasserhahn versehen, liefert die Oberflächenpumpen das Zisternenwasser prompt mit einem Druck von rund 4 bar. Ein robuster Filter schont die Pumpe und verhindert, dass Anschlussgeräte verstopfen. Oberflächenpumpen müssen außerdem erst mit Wasser „geladen“ also entlüftet werden. Damit sich der Schlauch beim Ausschalten nicht wieder leert, muss ein Rückflussstop vorhanden sein. Tauch-Druckpumpen hängen im Wasser und saugen mit ihrem Boden an. Die Tauch-Druckpumpen sind extrem leise und sehr leistungsstark zum Bewässern und Fördern von Brunnen- oder Zisternenwasser aus bis zu 60 m Tiefe. Sie wird im Wasser versenkt und kann dort dauerhaft bleiben. Ein Schwimmer schaltet das Gerät aus, sobald der Wasserstand den Pumpenboden erreicht. Hängt die Pumpe tiefer als 1,50 m, so kann man davon ausgehen, dass sie im Winter nicht einfriert.
Fördermenge, Ansaughöhe und Ansaugdruck werden vor allem von der Motorleistung und weniger vom System bestimmt. Gute Geräte erzeugen einen Druck von 4 bar, was dem Wasserdruck der meisten öffentlichen Leitungen entspricht; so können alle Geräte wie gewohnt benutzt werden.
Gartenschere Bei den Gartenscheren hängt alles von der Schärfe der Klingen ab. Gute Scheren bieten verschiedene Extras wie Anschlagpuffer, Rollgriffe oder z. B. eine Greifautomatik, die stacheliges Gehölz sicher festhält. Der Handel hält auch besonders kleine und Linkshändermodelle bereit, denn Scheren sollten vor allem gut in der Hand liegen. Die klassischen, zweischneidigen Scheren sind ideal für ansatzloses, präszises Schneiden von Blumen, Trieben und jungen Zweigen. Sie ist leicht, da aus Aluminium gefertigt, und arbeitet zweischneidig. Die Klingen bestehen aus gehärtetem, antihaftbeschichtetem und präzisionsgeschliffenem Chromstahl. Mit gefräster Saftrille und separater Drahtschneideeinrichtung. Auch Linkshänder können sie einfach mit dem Daumen verriegeln. Die Amboss-Gartenschere schneidet ziehend; der Ast wird auf den Amboss gedrückt, die Klinge drückt und zieht gleichzeitig nach hinten weg. Eine zusätzliche Hebelübersetzung vervielfältigt die Kraft, so dass Äste bis zu 30 mm Stärke problemlos durchtrennt oder abgeschnitten werden können. Eine Stab- oder Stangenschere hat einen langen Aluminiumstiel und einen drehbaren Griff, sie kann mit einer Hand bedient werden. Teleskopstiele sind bis 3 m Länge erhältlich. Äste werden beim Schnitt festgehalten und können direkt aus der Krone gezogen werden.
Gartenschlauchwagen Mit einem Gartenschlauch kommen Sie überall leicht hin, ohne das Wasser tragen zu müssen. Der große Nachteil der Schläuche besteht darin, dass sie sich immer irgendwo im Weg befinden. Darum ist die Unterbringung das eigentliche Problem beim Kauf eines Schlauchs. Schlauchwagen zum Aufrollen den Schlauches aus verzinktem Eisen sind langlebig, können umweltschonend produziert, entsorgt und eventuell sogar repariert werden. Schlauchwagen sind auch ohne Räder und Handgriff als Schlitten erhältlich, den man an die Wand hängen kann und der im Winter in ein Regal passt.
Gerätehaus Hat man einen großen Garten dient zur Aufbewahrung meist ein Gartenhaus oder Geräteschuppen. Dieser Aufbewahrungsort ist wasserdicht und vom Garten aus leicht zugänglich. Kleingerätehalterungen und Regalsysteme sorgen für genügend Platz und Ordnung.
Gewächshaus Nicht winterharte Pflanzen müssen zumindest zeitweise vor Kälte geschützt werden. Hat man nur eine kleine Anzahl von Pflanzen unterzubringen, bietet sich ein Schutz unter Glas in einem Frühbeetkasten an. Bei größeren und mehreren Pflanzen lohnt sich die Anschaffung eines Gewächshauses. Dies ist einerseits ein sicherer Frostschutz andererseits ein reizvoller Anblick. Manche Gewächshäuser lassen sich zudem beheizen, wie es für die Kultur spezieller Arten notwendig ist. In einem Gewächshaus kann man junge und empfindliche Pflanzen schützen und exotische Arten heranziehen. Man kann bei jedem Wetter verschiedenen Gartenarbeiten erledigen. Gewächshäuser werden in verschiedenen Formen und Größen angeboten entsprechend dem zu dienenden Zweck. Ein Kleingewächshaus mit den entsprechenden technischen Einrichtungen, regelt die wichtigen Wachstumsfaktoren wie Luft, Licht und Wärme. Meist wird unterschieden zwischen dem Anlehngewächshaus und dem freistehenden Satteldachgewächshaus. Das Anlehngewächshaus ist infolge der geringen Glasfläche sehr wirtschaftlich zu beheizen, die Versorgungsanschlüsse sind meist leicht und kostensparend heranzuführen. Um die optimalen Kulturbedingungen zu schaffen, ist der Anbau des Gewächshauses an die Süd-, Südwest- oder Südostseite des Wohnhauses zu empfehlen, damit auch die Wintersonne optimal genutzt werden kann. Mit einem Anlehngewächshaus kommt man den ganzen Tag in den Genuss, die Pflanzen vom Wohnraum sehen und erreichen zu können.
Das Satteldachgewächshaus bietet, frei aufgestellt, optimale Kulturbedingungen bei bester Raumausnutzung. Im Fachhandel erhalten sie verschiedene Ausführungen so zum Beispiel Satteldachgewächshäuser mit Verglasung bis zum Erdboden, mit hoher Sockelmauer, mit schrägen Seitenwänden usw. Ein Satteldachgewächshaus kann auch mit einem Giebel an die Hauswand anlehnen, wodurch ein Direktzugang zum Haus oder direkt zur Wohnung möglich ist.
Gewächshäuser gibt es in unterschiedlichen Größen und Preisklassen. Sehr schnell ist ein zu kleines Gewächshaus voll gestellt und neue Pflanzen finden keinen Platz mehr. Pflanzen stehen zu eng, Schädlinge und Krankheiten breiten sich unbemerkt aus. Als Mindestgröße werden 12 m² Grundfläche empfohlen. Bei dieser Größe hat man die Möglichkeit durch Trennwände noch unterschiedliche klimatisierte Kulturräume zu schaffen.
Obwohl bereits ein unbeheiztes Gewächshaus von großem Nutzen sein kann, ist es jedoch nicht möglich, es das ganze Jahr hindurch frostfrei zu halten. Eine separate Heizung ist erforderlich, wenn der Anschluss an die Wohnhausheizung nicht möglich ist. Die Heizung sollte thermostatisch geregelt sein, um Energiemengen einsparen zu können. Gleichzeitig sollte auch die Belüftung über Thermostate zu steuern sein, damit schädliche Stauhitze sowie Unterkühlung aufgrund plötzlicher Temperaturstürze vermieden werden.
11.05.2009, 15:10 von gartenadmin |
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