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Astschere Die Amboss-Schere mit verstellbarer Doppel-Hebelübersetzung ermöglicht den Schnellschnitt für Äste bis 36 mm Durchmesser und den Kraftschnitt für Äste bis 45 mm Durchmesser. Dadurch braucht man 15 bis 45 Prozent weniger Kraft als bei einer einfachen Übersetzung.
Eine Ratschen-Baumschere schneidet besonders leicht Äste mit einem Durchmesser von bis zu 55 mm. Aus einem großen, schweren Schnitt werden dank des Ratschenmechanismus viele kleine, leichte Schnitte. Die Schere sollte ein sauberes und quetschfreies Schneiden ermöglichen und leichtgängig sein. Um eine lange Haltbarkeit der Astschere zu garantieren ist es erforderlich, dass das Messer auswechselbar ist. Die Führung zwischen Klaue und Messer sollte nachstellbar sein, damit stets eine enge Führung zwischen den beiden schneidenden Teilen der Schere sichergestellt werden kann. Die Schere braucht eine Arretierungsvorrichtung, die es ermöglicht die Scherengriffe im geschlossenen Zustand zusammenzuhalten. Ein Kunststoffüberzug an den Scherengriffen ist bei fast allen Scheren heute üblich. Das Material verhindert Scheuerstellen und isoliert vor Kälte.
Bei den Rollenscheren wird die menschliche Kraft durch das Prinzip des Flaschenzugs vervielfacht. Das Scherenmaul hängt in der Astgabel, wenn man am Seil zieht, wird der Ast durchtrennt. Am sichersten schneidet man Äste großer Bäume vom Boden aus. Sägen, Messer- oder Amboss-Scheren, die mit einem Teleskopstiel kombiniert werden, können bis in 4 m Höhe eingesetzt werden.
Aufsitzmäher Die kleineren Aufsitzmäher haben mit 75 cm eine Arbeitsbreite, die etwa 50 Prozent über der eines großen Rasenmähers liegt. Sie haben einen extrem kleinen Wendekreis, sind übersichtlich und leicht zu bedienen. Da der Raum zwischen Lenksäule und Sitz frei ist, kann man sehr einfach auf- und absteigen. Ob Form und Größe den eigenen Bedürfnissen (Körpergröße) entsprechen, sollte man vor dem Kauf ausprobieren.
Die großen Rasentraktoren sind sehr robuste und leistungsstarke Maschinen. Sie sind in jeder Größenordnung erhältlich. Zwei gegenläufig rotierende Messer mähen das Gras, und ein starker, von einer separaten Turbine erzeugter Luftstrom bläst es direkt in die Fangbehälter am Heck. Das praktische Entleeren der Fangbehälter vom Sitz aus nutzt wenig, wenn das Gras mit einer Schubkarre zum Kompost gebracht werden soll. Dann kann es sinnvoller sein, Grasfangsäcke zu benutzen. Aufsitzmäher haben eine doppelte Flächenleistung. Mit ihrem Zubehörprogramm wie Schneeschild, Besen, Zugmaul für einen Anhänger etc. sind sie auf großen Grundstücken vielseitig einsetzbar. Ein Hydrostatikgetriebe ermöglicht das Fahren und Mähen, ohne zu kuppeln, ein unschätzbarer Vorteil in kleinen Gärten, wo oft rangiert werden muss. Ein starkes Gebläsesystem befördert Schnittgut zuverlässig in die Grasfangbox und macht die Maschine zu Laubsauger. Das Leeren der Sammelbox erfolgt vom Fahrersitz aus, wenn dies nicht vorgesehen ist, sind geteilte, nicht zu große und zu schwere Fangsäcke nötig. Ein Sicherheitsschalter im Sitz stoppt Messer und Fahrantrieb sofort, wenn der Fahrer aufsteht.
11.05.2009, 14:18 von gartenadmin |
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