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Licht im Garten
Die Beleuchtung ermöglicht die Nutzung des Gartens auch bei Dunkelheit und schafft zu jeder Jahreszeit zauberhafte nächtliche Bilder. Sie kann rein funktionell oder rein ästhetisch angelegt sein, aber auch eine Kombination von Funktionalität und Ästhetik ist möglich. Mit weicher Beleuchtung wird ein nächtliches Essen im Garten besonders schön, durch Zweige scheinendes Licht wirft interessante Schatten auf eine Wand, eine durchdachte Beleuchtung kann einen flachen Teich sehr tief erscheinen lassen, und das Licht eines einfachen Strahlers betont die eleganten Formen eines hübschen Baums. Die Beleuchtung sorgt auch für mehr Sicherheit, denn sie schreckt Einbrecher ab. Die elektrischen Anschlüsse werden am besten von einem Elektriker gelegt. Der Handel bietet jedoch auch kostengünstige, von Heimwerkern leicht zu installierende Niederspannungsanlagen an. Spezialfirmen entwerfen und installieren komplette Beleuchtungssystem für Gärten. Sie bieten nächtliche Demonstrationen ihrer Produkte an, um deren vielfältige Effekte vorzuführen. Diese Firmen arbeiten mit Nieder- und Netzspannung (12 bzw. 220 Volt). Die Niederspannungssysteme erfordern einen Transformator, der die Spannung senkt. Sie eignen sich vor allem für kleine Leuchten, deren Zubehör sich leicht verstecken lässt. Für kleine Gärten sind sie ideal, denn sie erfordern kurze Kabel und sind nicht sehr hell. Niederspannung ist ungefährlicher als Netzstrom. Dieser liefert helleres Licht und eignet sich auch für große Lampen, mit denen man große Bäume oder Landschaften anstrahlen kann. Wenn man lange Kabel verwendet oder die Lampen lange halten sollen, muss man mit Netzstrom arbeiten. Niederspannungssysteme können auch mit Netzstromleuchten kombiniert werden Zuviel Licht wirkt schroff, stört Tiere und verärgert die Nachbarn. Bedenken Sie, dass es nicht auf das Licht selbst, sondern auf seine Wirkung ankommt, und wählen Sie schlichte Leuchten, die gut mit den umgebenden Pflanzen harmonieren. Achten Sie auf die Sicherheit, verwenden Sie nur wassergeschützte Steckdosen und Stecker für Außenräume. Bauen Sie einen Schutzschalter ein, der den Strom unterbricht, wenn ein Kabel beschädigt wurde. Am besten ist es, die Stromversorgung durch Erdkabel zu gewährleisten, die mindestens 45 cm tief im Boden vergraben sind. Bei Gartenleuchten für den Außenbereich ist zu beachten, dass es sich ausdrücklich um Leuchten handelt, die für den Außenbereich konstruiert sind, da diese eine besondere Isolierung gegen Feuchtigkeit benötigen. Zudem ist auch der Standort zu beachten. So sollten Leuchten, die eine starke Wärmeentwicklung haben, nicht in der unmittelbaren Nähe von Pflanzen positioniert werden. In jedem Fall ist es besser, einen gewissen Sicherheitsabstand einzuhalten, damit die Blätter nicht angesengt werden können. Es gibt die unterschiedlichsten Strahler für den Garten und die Terrasse mit jeweils unterschiedlichen Lichtkegeln. Bei der Auswahl beachten Sie bitte, wie Abstrahlwinkel und Leuchteffekte wirken. Wird zum Beispiel der Rasen leicht angestrahlt, ist ein breiterer Lichtstrahl notwendig, der so angeordnet wird, dass die angrenzende Bepflanzung im Halbdunkel verschwindet. Besonders Wasseroberflächen und Gartenteiche bekommen durch Beleuchtung am Abend etwas Magisches. Dabei ist es besser, einzelne Bereiche lichttechnisch zu unterstützen – es sollte nie ein Objekt komplett ausgeleuchtet werden, denn das Spiel mit dem Schatten ist aufregender als vollkommene Sichtbarkeit. Sträucher und Bäume sollten durch verstellbare Strahler, die dem Pflanzenwachstum angepasst werden können, beleuchtet werden. Wege, Treppenstufen oder Schwellen und Miniaturhecken sollten nicht mit scharf umrissenen Lichtkegeln angestrahlt werden, sanfte Übergänge sind sehr wichtig. Strahler eignen sich vor allem für größere Objekte wie bewachsene Hauswände, Bäume, Teiche und Pergolen. Kugellampen wirken auch im Garten sehr schön als dekorative Elemente und nachts als sichtbare Wegbegrenzung. Sehr schön sehen sie ebenfalls in einer Teichlandschaft aus, denn die Kombination aus Wasser und Licht ist immer besonders effektvoll. Leuchtsteine sind Pflastersteine mit einer integrierten LED-Leuchte. Seinen Einsatzbereich findet der Leuchtstein auf Terrassen, in Gärten und Hofeinfahrten, integriert in Mauern, in Gehwegplatten und Brunnen. Der Leuchtstein kann durch seine 12-Volt-LED-Technologie fast überall problemlos eingebaut werden und ist sehr sparsam bezüglich des Energieverbrauchs. Das Gehäusematerial sollte absolut witterungsbeständig und auch UV-stabil sein. Die eingebaute LED hat eine Lebensdauer von ca. 50.000 bis 100.000 Stunden, was bei einer Betriebszeit von 8 Stunden pro Tag etwa 30 Jahre Haltbarkeit bedeutet. Gartenfackeln eignen sich gut für Feste und Partys. Sie lassen sich im Bereich der Terrasse dekorativ platzieren. Es gibt verschiedene Ausführungen, wunderschöne Designfackeln aus Edelstahl, wetterfest und rostfrei in unterschiedlichen Größen und Formen. Lichterketten für den Garten können für eine schöne Stimmung sorgen. Lichterketten können aber auch witzig oder exklusiv gestaltet sein. In der Regel werden sie für den ganzjährigen Einsatz draußen, sei es nun für den Garten oder für die Terrasse, gefertigt. Bunte Glühbirnen gibt es inzwischen in allen möglichen Formen. Lichterketten gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen im Handel zu kaufen, auch mit lichtwechselnden LEDs. Sehr schön sind Modelle, die kleine Lichtstäbe beinhalten oder einfach nur als Lichtschlangen ausgebildet sind. Die Abkürzung LED heißt Light Emitting Diode und bedeutet frei übersetzt „leuchtende Diode“. Die Lichtquelle ist sehr effizient und braucht damit wenig Strom. Moderne Power-LEDs sind auf dem besten Weg, die Lichtquelle mit den meisten Möglichkeiten zu werden, auch für die Nutzung im Garten. Der Wirkungsgrad einer weißen 1-Watt-LED kommt bereits heute an die Effizienz üblicher Energiesparlampen heran. Gleichzeitig ist aber die Schaltungstechnik wesentlich einfacher und damit die Haltbarkeit auch dauerhafter. Die LEDs sind für den Einsatz verschiedener Lichtanwendungen im Außenbereich wie geschaffen, da sie eine extrem lange Lebensdauer haben. Die Hersteller sprechen von 50.000 bis 100.000 Stunden. Das wäre eine Lebensdauer von 17 bis 30 Jahre bei einer täglichen Nutzungszeit von 8 Stunden. LED-Leuchten gibt es für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche im Garten: als Aufbau- oder Bodenstrahler, als Leuchtstein, Ringleuchten, Orientierungslampen, Steinlampen, Unterwasserscheinwerfer und Solarleuchten. Die Bodenstrahler sind flach und klein und lassen sich daher gut in Holz- oder Steinterrassen einbauen. Funktionelle Beleuchtung Vielleicht benötigen Sie eine funktionelle Beleuchtung für Ihren Schuppen und Ihr Gewächshaus, damit Sie sich auch spätabends um Ihre Pflanzen kümmern können. Eine funktionelle Beleuchtung ist auch für Tennisplätze und Schwimmbecken wichtig. Stufen und Wege müssen bei Dunkelheit beleuchtet werden, damit man gefahrlos auf ihnen gehen kann. Für diese Beleuchtung wählt man oft Strahler, die breite Lichtkegel oder Streulicht abgeben und nahe am Erdboden aufgestellt werden können, damit man eine Stufe oder den Rand eines Weges sieht. Wer Einbrecher fernhalten will, muss kein grelles Flutlicht anschalten, denn jede Beleuchtung ist wirksam. Überlegen Sie gut, wo Sie Bewegungsmelder anbringen wollen, denn diese werden vor allem in kleinen Gärten leicht von Passanten oder Tieren aktiviert. Lichtakzente Lichtakzente können sehr vielfältig sein: Denken Sie an eine bunte Lichterkette, die zu Weihnachten einen Nadelbaum im Garten schmückt, oder an einen schmalen Lichtkegel, der einen Blickfang anstrahlt. Mit gut eingestellten Leuchten kann man schöne Effekte erzielen. Lichtakzente sollten stets sparsam eingesetzt werden. Ein Baum, dessen Silhouette durch die Beleuchtung wunderschön betont wird, wirkt viel beeindruckender als eine Reihe im Garten verstreuter angestrahlter Blickfänge. Wählen Sie nur weißes Licht, denn es betont die natürlichen Farben der Pflanzen. Farbiges Licht lässt die natürlichen Farben anders erscheinen und verwandelt den Garten in eine Märchenwelt – man setzt es am besten nur bei besonderen Anlässen ein. Beleuchtung von unten Hier strahlt eine Lichtquelle vom Erdboden nach oben und beleuchtet z. B. Baumzweige vor dunklem Hintergrund. Der Lichtstrahl sollte nicht in die Blickrichtung fallen, damit man nicht geblendet wird. Wenn aus mehreren Richtungen Leuchten strahlen, sollte man gerasterte Leuchten verwenden, damit das Licht nicht blendet. Beleuchtung von oben In einem Baum werden mehrere Leuchten angebracht, deren weiches Licht nach unten strahlt. Diese Beleuchtung sorgt für Sicherheit. Zudem schafft sie perspektivische Tiefe. Punktuelle Beleuchtung Diese dramatisch wirkende Beleuchtung kann eine Skulptur oder einen anderen Blickfang betonen. Betonung von Silhouetten Ein Baum oder ein anderer interessant geformter Blickfang wird von hinten angestrahlt, so dass eine dramatische Silhouette entsteht. Die Leuchte sollte nicht zu sehen sein, man installiert sie inmitten von Pflanzen auf Bodenhöhe oder im Boden selbst. Randbeleuchtung Niedrige Gartenstrahler beleuchten den Rand eines Weges, einer Einfahrt, eines Rasens oder einer Rabatte. Einige haben einen Lichtkegel von 180 Grad. Spiegelwirkung Ein architektonischer Teich bleibt dunkel, doch die Bäume und andere Strukturen an einer Seite werden dramatisch angestrahlt, so dass sie sich auf der Wasseroberfläche spiegeln. Betonung von Schatten Eine Leuchte strahlt direkt auf ein Objekt, z. B. eine Pflanze mit interessant geformten Zweigen, so dass auf einer dahinterliegenden Mauer oder einem Zaun Schatten zu sehen sind. Je nach Lichtintensität und Nähe zum Objekt lassen sich unterschiedliche Effekte erzielen. Betonung von Oberflächenstrukturen Das Licht fällt in einem Winkel über die Oberfläche einer Mauer und betont deren Oberflächenstruktur, indem es die Erhebungen anstrahlt und die Vertiefungen verschwinden lässt. So entstehen abstrakte Muster. Glasfasertechnik Eine einzelne Lichtquelle sendet ihr Licht durch Glasfasern, so dass viele einzelne Lichtakzente entstehen. Die Fasern sind kaum sichtbar und können auch durch Wasser geführt werden. Ihr Glitzern sieht in fließendem Wasser besonders interessant aus. Doppelbrechendes Licht Eine andere relativ neue Entwicklung in der Gartenbeleuchtung sind Leuchten, die mit doppelbrechendem Licht arbeiten. Sie wurden ursprünglich für Geschäfte entwickelt, um das Aussehen der Waren vorteilhaft zu betonen. Eine Reihe Spiegel lenkt das Licht auf kontrollierte Weise von einer hinten befestigten Halogenlampe aus, wobei der Lichtkegel einen Winkel von 8 bis 60 Grad haben kann. Die Lampen haben eine Lebensdauer von 5 Jahren. Farbfilter sind hier unnötig. Befestigung
Der Erdspieß ist eine besonders häufig anzutreffende Befestigung. Er eignet sich für Rasen und Rabatten und trägt verstellbare Strahler, die auf Bäume und Sträucher gerichtet werden.
Wand- und Sockelleuchten werden meist für eine Beleuchtung von unten genutzt, manchmal aber auch kombiniert für eine Beleuchtung von unten und von oben. Sie werden häufig zur Beleuchtung von Eingängen, Stufen und unter Pergolen verlaufenden Wegen eingesetzt.
Sie tragen nicht verstellbare Strahler, die nach unten leuchten und einen schmalen Lichtkegel besitzen, der einen Weg betont. Eine hohe Stehleuchte kann auch zwei verstellbare Strahler tragen, so dass die Beleuchtung flexibler ist.
Diese nützlichen, unauffälligen Lichtquellen werden meist in eine Seitenwand eingelassen und beleuchten eine angrenzende Fläche. Man kann sie auch oben abdecken, um die Lichtquelle zu verstecken. Ziegelgroße Einbauleuchten passen gut in Mauern, sie eignen sich besonders zur Beleuchtung von Stufen und Wegen. Viele Einbauleuchten sind so gebaut, dass das Licht nach unten strahlt. In den Fußboden eingebaute Leuchten aus Edelstahlt oder Messing werden mit dickem Glas geliefert und eignen sich sogar für Fußwege und Einfahrten. Ihr Lichtkegel ist verstellbar. Pflege Sorgen Sie dafür, dass Anschlüsse und Kabel intakt sind und keine langen Kabel heraushängen. Die Leuchten müssen stets sauber gehalten werden. Mit Solarleuchten oder einem Solarpaneel können Sie die Energie der Sonne auch im Garten nutzen. Tagsüber werden die in den Leuchten befindliche Akkus vom Licht der Sonne über Solarzellen aufgeladen. Kleine, fest installierte oder auch mobile Leuchten sind bei Sonnenschein, und nicht nur dann, schnell einsatzfähig und machen Sie unabhängig von Leitungen. Solargartenleuchten sorgen in allen erdenklichen Formen und Farben dafür, dass die Leuchtkraft der Sonne gespeichert und mit Verzögerung in der Dunkelheit wieder freigegeben wird. Ob als Leuchtstab, Steinleuchte, Pyramidenleuchte oder Einbausolarstrahler – mit ihrer autarken Energieversorgung sind Solargartenleuchten nicht nur in ihrer Lichterzeugung völlig kostenfrei, sondern auch absolut unkompliziert zu installieren.
04.05.2010, 11:35 von gartenadmin |
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